Stellungnahme des Juso-Kreisvorsitzenden zu den Landtagswahlen im Saarland im Teckboten

Veröffentlicht am 28.03.2017 in Pressemitteilungen

Im Nachgang zu den Landtagswahlen im Saarland hat unser Kreisvorsitzender Simon Bürkle auf Nachfrage des Teckboten Stellung zum Ergebnis bezogen.

Hier ein Auszug, der komplette Artikel mit den Einordnungen der Jungen Union und der Grünen ist hier zu finden (Teckbote 28.03.17).

„Es ist kein Geheimnis, dass wir uns ein besseres Ergebnis gewünscht und vorgestellt haben“, sagt Simon Bürkle, Vorsitzender des Juso-Kreisverbandes Esslingen. Die SPD müsse nun alle Kraft in den Wahlkampf stecken. „Das ist ein langer Weg, aber das Saar-Ergebnis hat aufgerüttelt. Das war ein Weckruf zum richtigen Zeitpunkt. Wir müssen Gas geben“, ist er überzeugt, dass die Aufholjagd in den nächsten sechs Monaten gelingt. Das Saarland sei nicht Deutschland und Annegret Kramp-Karrenbauer eine beliebte Ministerpräsidentin und gute Politikerin. „Angela Merkel liegt in der Beliebtheit hinter Martin Schulz“, blickt Simon Bürkle deshalb optimistisch in die SPD-Zukunft, zumal mit den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein am 7. Mai und eine Woche später in Nordrhein-Westfalen noch weitere Testläufe anstehen.

Die SPD sieht der Juso-Vorsitzende auf einem guten Weg. „Wir müssen zuspitzen, wofür Martin Schulz steht, und nicht abheben wegen der Euphorie um seine Person“, verdeutlicht er. Als zentrales Thema nennt er die Gerechtigkeit, einhergehend mit der riesigen Vermögensschere. Simon Bürkle will Politikthemen wieder in den Vordergrund rücken: „Da gibt es Nachholbedarf, denn Manches konnten wir in der Großen Koalition nicht anpacken, weil sich die CDU dagegen gesperrt hat.“ Die Rot-Rot-Debatte ist für ihn erstmal vom Tisch, dafür sieht er aktuell allein schon im Blick auf die Umfragewerte auf Bundesebene keine Möglichkeit.

Aus "Kramp Karrenbauer und der lahmende Schulz-Effekt" von Iris Häfner, erschienen im Teckboten am 28.03.17